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Elektromobilität: Diskussion

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23 Feb 2021
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25 Feb 2021
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26 Feb 2021
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@lenzgr:matrix.orgLenz

ID.3 Cabrio, Hyundai Ionic 5, es kommen viele schicke neue Modelle raus.

https://www.hyundai.com/worldwide/en/ioniq/ioniq5

20:41:40
27 Feb 2021
@patrikfust:matrix.orgPatrik joined the room.21:45:53
@patrikfust:matrix.orgPatrik left the room.21:52:02
28 Feb 2021
@herrselent:matrix.orgherrselent

Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einem bezahlbaren Elektro-Bus (8-Sitzer) in etwa 2 Jahren. Da muss sich noch was tun...

Momentan kann man da eigentlich nur zwischen Mercedes Benz EQV / eVito und Peugeot eTraveller / Citroën ëTraveller / Opel Zafira eLive wählen. Preislich bei 60.000/70.000€, wobei von denen nur MB einen vernünftig großen Akku von 75 bzw 90 kWh aufweist. 225km Reichweite (nach WLTP) wird für Urlaubsfahrten weil Familienauto und nicht nur Cityflitzer für den Arbeitsweg dann wohl wirklich zu knapp.

07:18:37
@herrselent:matrix.orgherrselentIch denke, dass das ein extrem dämlicher Designfehler von PSA ist, einen Bus / Van mit nur 50kWH auszustatten07:20:47
@herrselent:matrix.orgherrselentbei einer Zoe (Renault) ist das durchaus machbar, aber die verbraucht auch nicht 28 kWh/100km.07:26:54
@herrselent:matrix.orgherrselent*hab gerade noch mal nachgesehen: zumindest den Peugeot eTraveller gibt’s mit 75kWh Akku mit 258 km Reichweite, das passt dann schon eher.07:28:22
@herrselent:matrix.orgherrselentWelche Akkugrößen sind denn bei euch so verbaut?07:28:42
@zottel:matrix.zottel.netzottel Der ID. Buzz von VW soll 2022 kommen, angeblich ab € 40.000,-. Das wird die Variante mit 45 kWh sein, aber zumindest wird man vmtl. auch mit 77 kWh unter € 60.000,- bleiben können. Weiß nicht, ob es 8 Sitze geben wird, 7 sicher. 07:33:30
@zottel:matrix.zottel.netzottel Ich glaube, es sind sogar 8. Ist ein Auto, das ich auch sehr interessant finde. Sehr hübsch in meinen Augen, und mit ein bisschen Wohnmobil-Interieur wäre das genial für kurze Reisen mit der Familie (für längere reicht dann doch der Platz nicht). Mal sehen, vielleicht wird das sogar der nächste, wenn das Leasing für den ID.3 ausläuft. Ich habe momentan übrigens 58 kWh. 07:41:53
@herrselent:matrix.orgherrselent Ich verstehe nicht warum die Hersteller bei so großen Fahrzeugen mit normalem Verbrauch von über 25kWh/100km überhaupt mit 45-50 kWh Akkus beginnen.... 07:43:26
@zottel:matrix.zottel.netzottelZumindest in der Handwerker-Version kann das schon Sinn machen. Urlaub geht schon auch, das entspricht halt so etwa der Reichweite, die die meisten Elektroautos vor 5 Jahren hatten. Und die Leute sind auch damit in Urlaub gefahren. Verlangt halt eine Portion Idealismus. 🙃07:46:14
@herrselent:matrix.orgherrselent

Mercedes-Benz‘ kleinster Akku im EQV / eVito fängt bei 75kWh, das ist vernünftig und lässt sich doch in einen Bus / Van vom Platz her gut einbauen.

Ich finde, dass die Hersteller eher schneller als langsamer weg müssen von dem Mindset „Elektro ist für Idealisten“. Gerade wenn man weg will von Verbrennern auch aus umwelttechnischen Beweggründen, muss man den Ottonormalverbraucher mit seiner Reichweitenangst irgendwo abholen. Momentan wird es noch nicht 800 km reale Reichweite mit eine Ladung geben, aber Tesla macht das schon ordentlich. Was meint ihr? Elektromobilität für Idealisten oder auch für den Ottonormalverbraucher?

08:48:59
@zottel:matrix.zottel.netzottel Es gibt halt das Problem, dass Batterien bei der Herstellung viel Energie verbrauchen. Nicht so schlimm, wenn diese Energie mit erneuerbaren Energien zur Verfügung gestellt wird, aber solche Bestrebungen gibt es noch nicht lange. VW verpflichtet seine Lieferanten dazu, bei Tesla gibt es, glaube ich, Pläne für die Zukunft. Bei allen anderen muss man davon ausgehen, dass die Batterien mit Fossilstrom hergestellt werden.
Je größer die Batterie, desto mehr Energie muss erstmal aufgewandt werden. Entsprechend weiter muss dass Auto fahren, bis es vom CO2-Ausstoß her besser ist als ein Verbrenner.
Bei Batterien von an die 100 kWh in einem Tesla waren die Schätzungen vor ein paar Jahren noch so, dass man dafür > 200 tkm fahren muss.
Ist also nicht nur die Frage nach dem Komfort, sondern auch, ob es dann vom Umweltgesichtspunkt her überhaupt noch Sinn macht, ein Elektroauto zu fahren.
14:13:27
@zottel:matrix.zottel.netzottel Inzwischen wird bei der Batterieproduktion weniger Strom verbraucht, und auch im Betrieb sind die Anteile an erneuerbaren Energien beim durchschnittlichen Betrieb höher, so dass man auch bei so großen Batterien davon ausgehen kann, dass Elektroauto immer besser ist als Verbrenner.
Trotzdem ist das Auto umweltfreundlicher, je kleiner die Batterie ist. 800 km Reichweite anstreben halte ich persönlich nicht für sinnvoll. So viel Energie verschleudern und so viel Gewicht mit sich rumschleppen, nur weil man ein- oder zweimal im Jahr in Urlaub fahren will? Also, ich will das nicht verteufeln, aber für mich persönlich ist das nicht die richtige Herangehensweise.
14:19:13
@herrselent:matrix.orgherrselent800km Reichweite war meine Referenz, weil ich die von meinem C8 Diesel kenne. Persönlich finde ich 300km als Urlaubs- und Alltagsfahrzeug ausreichend. Persönlich würde ich mit 150km auch gut hinkommen: Tagesleistung liegen so bei 30-40 km: müsste man halt alle paar Tage aufladen. Bei Eigenheim mit Ladesäule am Carport / in der Garage ohnehin gar kein Problem, als Laternenparker wohl aber schon die eine oder andere Überlegung wert. 😉16:24:08
@zottel:matrix.zottel.netzottel Wenn man grob zwei Stunden zwischen zwei Ladungen auf Langstrecken fahren will, braucht man etwas mehr als 400 km WLTP-Reichweite: a) Bei ca. 130 km/h auf der Autobahn braucht man deutlich mehr Strom als den WLTP-Schnitt. b) Man will ja nicht auf 100% laden, weil es zum Schluss hin viel langsamer wird, und man will nicht bis 0% leerfahren. Realistisch ist so der Bereich 10-15% bis 80-85%.
Insofern finde ich die 420 km WLTP-Reichweite des 58-kWh-ID.3 einen ganz sinnvollen Wert. Für richtig komfortabel dürfte es noch etwas mehr sein, aber das ist ein ganz brauchbarer Wert, finde ich.
17:38:45
@herrselent:matrix.orgherrselenteffektiv nutzt man also nur 70% der Akkukapazität / entsprechend die Reichweite in km18:16:09
@zottel:matrix.zottel.netzottel Genau, jedenfalls auf der Langstrecke. Bis 0% leerfahren könnte man theoretisch, wenn man es nicht dauernd macht, aber sich verrechnen und dann nicht ankommen wäre halt doof, und manchmal muss man ja auch zu einer anderen Säule ausweichen, wenn die gewünschte besetzt oder kaputt ist etc. Und: Bei den letzten paar Prozent wird bei manchen Herstellern das Auto auch langsam („Schildkrötenmodus“), um die Batterie zu schonen. Das gibt es aber immer weniger, das war vor allem bei kleinen Akkus relevant. 19:20:04
@zottel:matrix.zottel.netzottel Nur bis ca. 80-85% laden deshalb, weil die Ladegeschwindigkeit darüber zurückgeht, weil die Zellen langsam voll werden und nicht mehr die volle Leistung vertragen, ohne schneller zu altern. Wenn man essen geht, ist es egal, dann kann man problemlos bis 100% laden, aber wenn man daneben steht und so schnell wie möglich weiterfahren will, hört man halt in dieser Gegend auf.
Es ist schneller, nur bis 80% und dafür häufiger zu laden als bis 100% und seltener zu laden.
19:25:47
@herrselent:matrix.orgherrselent so gesehen ergibt es aber dann doch absolut Sinn, einen Bus, der Aufgrund seiner Aerodynamik und zu bewegenden Gesamtgewichts (8Personen + Gepäck) einen viel höheren Energieverbrauch hat, eben nicht nur mit einem 45-50 kWh Akku standardmäßig zu verbauen. Das verstehe ich eben nicht. Es fährt doch kein Single mit einem T5 durch die Gegend, sondern wohl eher Familien, die den Platz brauchen. 20:09:09
@herrselent:matrix.orgherrselentwenn ich einen Zoe baue, der hauptsächlich nur eine Person von A nach B bringen soll (Zielgruppe) und aufgrund seiner Beschaffenheit (CW Wert etc.) nur 16kWh/100km verbraucht, kann ich als Hersteller entspannt einen 50 kWh Akku einbauen ohne zu schlechte Reichweiten (egal ob NEFC oder WLTD) zu erreichen.20:14:27
1 Mar 2021
@zottel:matrix.zottel.netzottel Schon richtig, 45 kWh sind schon sehr knapp für einen Bus. 05:34:57

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